Brennfix
Brennstoffe für Kamin & Ofen

Ratgeber für Holz und Pellets

Bei uns finden Sie eine Auswahl:
an verschiedenen Holzbriketts, Kaminholz -Brennholz, Pellets.

Welches Brennholz und Briketts sollte man für den Kamin kaufen

Dank der Methoden der modernen und meist schon ökologischen Holzwirtschaft ist der nachwachsende Rohstoff Holz als Brennstoff in ausreichendem Maße vorhanden. Aktuell wachsen in den deutschen Wäldern täglich rund 260.000 m³ Holz, wovon ein Drittel im Moment nicht genutzt wird. Holz ist somit ein ökologisch durchaus sinnvoller, nachwachsender Brennstoff.

Die Vorteile von Holz bestehen zum einen in seinem günstigen Preis – wenn Sie es selbst hacken. Zum anderen ist es leicht anzuzünden und sorgt für besondere Gemütlichkeit. Andererseits hat Holz einen deutlich geringeren Brennwert (4,03 kWh/kg) als Braunkohle oder Holzbriketts und beansprucht in der Lagerung viel Platz. Zudem ist es nicht für den Dauerbetrieb des Ofens geeignet, da stetig Brennmaterial nachgelegt werden muss.

Die Lagerung: Am besten stapelt man die Holzscheite unter einem vorgezogenen Dach. Keinesfalls sollte es im Keller oder unter einer Plastikplane aufbewahrt werden. Ideal zum Verbrennen ist Holz nach zwei bis drei Jahren trockener Lagerung.

Welcher Ofen?
Feuerholz kann in Kaminen, Kachel- und Holzöfen verbrannt werden. Hier kommt die benötigte Luftzufuhr von der Seite oder von oben.

Holzbriketts werden durch das maschinelle Zusammenpressen von Holzabfällen wie Sägespänen oder Holzmehl hergestellt. Voraussetzung ist, dass diese unbehandelt sind. Dank dieses Verfahrens haben die Briketts einen geringen Wassergehalt von nur 10%, weshalb sie im Vergleich zu normalem Holz einen hohen Brennwert besitzen.

Gegenüber Holzscheiten haben Holzbriketts klare Vorzüge. Mit 4,8 bis 5,5 kWh/kg haben sie einen deutlich höheren Brennwert und produzieren weniger Asche. Zudem benötigen sie in der Lagerung wesentlich weniger Platz, sorgen für eine neutrale CO2-Bilanz und sind nachhaltig aus Abfallprodukten der Holzindustrie hergestellt. Im Vergleich zu Kohle lassen sich Holzbriketts zwar leichter anzünden, haben aber einen niedrigeren Brennwert.

Holzbriketts können ebenso wie normales Holz in Kaminen, Kachel- und Holzöfen verbrannt werden. Hier kommt die benötigte Luftzufuhr von der Seite oder von oben.

Weichholz- oder Hartholzbriketts?

Weichholzbriketts sind leicht entflammbar, brennen aber auch schnell und unruhig ab. Hartholzbriketts sind zwar schwerer entflammbar als Weichholzbriketts und Holz, brennen dafür aber länger bei gleichmäßiger Flamme ab. (Quelle: obi/thx)

Heizen mit Holz als kostenbewusste, umweltschonende Alternative

Ein moderner Kachelofen, Heizkamin oder Kaminofen bringt sowohl Lifestyle-Atmosphäre mit echtem Feuererlebnis als auch Versorgungsunabhängigkeit und Entlastung für die Zukunft: ökonomisch und ökologisch. Holz verbrennt CO2-neutral - das heißt, es wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum während des Wachstums gebunden und per Fotosynthese in Holz umgewandelt hat. Hochwertige Systeme mit automatischer Steuerung und Verbrennungsluftregelung sorgen für eine gleichmäßige, vollständige und damit schadstoffarme Verbrennung, Wirkungsgrade bis zu 90 Prozent sind möglich.

Die Wärmeversorgung deutscher Privathaushalte wird zum Großteil immer noch durch fossile Brennstoffe gedeckt. Über 70 Prozent der Öl- und Gasheizungen sind der "Agentur für Erneuerbare Energien" zufolge jedoch älter als 15 Jahre. Veraltete, ineffiziente Anlagen verheizen im wahrsten Sinne des Wortes unnötig Geld und schaden zudem der Umwelt. Modernisieren lohnt sich vor allem dann, wenn eine nachhaltige Heiztechnik mit Zukunftssicherheit gewählt wird. Insbesondere der Einsatz regenerativer Energiequellen mit effizienten Anlagen, etwa Holzfeuerungen und Solarthermie, bietet ein enormes Potenzial zur Energie-, Emissions- und Kosteneinsparung - im Neubau wie in der Altbausanierung. Denn mit Scheitholz oder Pellets heizt man deutlich günstiger als beispielsweise mit Erdgas.

Pellets werden derzeit zum größten Teil aus holzartiger Biomasse hergestellt, wobei nur zu einem geringen Anteil rindenhaltiges Material eingesetzt wird – unabhängig davon, ob die Pellets für den Premiumpellet- oder Industriepelletmarkt bestimmt sind. Insbesondere wird Rinde vor der Pelletierung vom Rohstoff getrennt, da die Presswerkzeuge dem abrasiven verhalten der Rinde nicht gewachsen sind und somit die Produktionskosten durch erhöhten Verschleiß unwirtschaftlich werden. In Anbetracht der begrenzt verfügbaren qualitativ hochwertigen technischen Rohstoffpotenziale zur Pelletproduktion erscheint eine sinnvolle Stoffstromlenkung innerhalb des Pelletmarktes zunehmend notwendig, um sowohl den effizienten Einsatz von Holzpellets im Kleinverbrauchermarkt als auch den wachsenden Bedarf an Industriepellets für den Kraftwerkssektor bedienen zu können. Die Steuerung des Materialstroms kann sowohl politisch (z. B. Rohstoffrestriktionen bzw. Anreize für den Einsatz von alternativen Biomassen für den Kraftwerkssektor, wie in GB oder Polen) als auch monetär (z. B. deutliche Preisdifferenz zwischen Agropellets und Holzpremiumpellets) erfolgen. Sie muss jedoch von den Pelletierern und Brennstoffhändlern aktiv unterstützt werden, um potenzielle Kunden über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Pelletqualitäten fachgerecht aufzuklären. Das Heizen mit Biomasse hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dank des gestiegenen Bedienungskomforts, der Anlagenzuverlässigkeit und verbesserter Umwelteigenschaften interessieren sich immer mehr Verbraucher für diese klima freundliche Art zu Heizen. Vor allem Holzpelletanlagen haben inzwischen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.

Effektivität der Wärmeabgabe ist von der Höhe der unbrennbaren Stoffe wie Wasser abhängig. Die Feuchtigkeit in den Pellets von 6 bis 12%, im Holz - von ca. 18 bis 50%. Je niedriger den Feuchtigkeitsgehalt, desto höher die Wärmeabgabe. Pellets sind eine gute Alternative zu den herkoemmlichen Energieträgern Öl, Gas. Die Eigenschaften der Pellets können die traditionellen Brennstoffen nach einigen Faktoren überschreiten. Somit ist ein Nutzeffekt der Wärmeabgabe hoch und bei Einsatz der spezialisierten Heizsysteme sind viel höher.

Die Effektivität von Pellets wird im Vergleich mit dem Volumen des verbrannten Kraftstoffs und der gewonnenen Energie dargestellt. Bei der Verbrennung der ersten Tonnen des Materials, dessen Volumen nur 1,5 m³ beträgt, geht 5.000 Kilowatt auf, was gleichbedeutend zum 500 Liter Dieselöl, 685 Liter Öl, 1,6 Tonnen Holz und 475 Kubikmeter Gas ist. Dann ist auch noch zu erwägen, dass alle diese Brennstoffe den Ort und die besonderen Lagerungsbedingungen benötigen. Pellts benötigen wenig Raum für die Lagerung.

Die Brennstoffkosten bei Pellets im Vergleich zu anderen Energieträger sind relativ billig und Pellts bieten eine große Preisstabilität .Die Einfachheit und Leichtigkeit der Lagerung sind auch eine Vorteile der granulierten Brennstoff. Wegen der geringen Höhe der Asche bei der Verbrennung wird die Wartung vereinfacht. Bei dem Einsatz der spezialisierten Systeme wird das Volumen von Pellets deutlich reduziert und der Nutzeffekt steigert sich mehrfach . Im Ganzen sind die Eigenschaften von Pellets meist günstiger und wirtschaftlicher. Wir möchten die Verwendung von Pellets jedem empfehlen.

Holz ist CO2-neutral

Wussten Sie, dass Holz beim Verbrennen nicht mehr CO2 produziert, als im Verrottungsprozess? Beim Wachsen verbraucht ein Baum genau so viel CO2, wie beim Verbrennen des Holzes wieder entsteht. Daher spricht man davon, dass Holz ein CO2-neutraler Brennstoff ist und damit umweltfreundlicher ist wie Kohle, Gas oder Heizöl. Holzbriketts bieten den Vorteil, dass sie eine wesentlich geringere Restfeuchte aufweisen als Brennholz und weniger Lagerplatz benötigen. Die Holzbriketts sind handlich verpackt und sind daher gut zu stapeln und zu transportieren. Im Vergleich zu Heizöl ersetzt eine Palette Holzbriketts ca. 500 Liter Heizöl.

Informationen zu Maßeinheiten für Holz

Viele Kunden stellen uns fragen, wie viel Schüttraummeter oder Raummeter Brennholz entsprechen einer Palette Holzbriketts.

Eine Palette Holzbriketts ersetzt: Brennholz Buche/ Eiche ca. 3,75 Schüttraummeter oder 2,5 Raummeter Brennholz, Fichte ca. 4,8 Schüttraummeter oder 3,2 Raummeter.

1 Raummeter (gleich Ster) ist die gemessene Menge an geschichtetem Brennholz die einen Kubikmeter Raum (1x1x1m) ausfüllt (inkl. der Luftzwischenräume).
1 Schüttraummeter ist die gemessene Menge an lose geworfenem Brennholz die einen Kubikmeter Raum (1x1x1m) ausfüllt (inkl. der Luftzwischenräume).
1 Raummeter Brennholz entspricht ca.1,5 Schüttraummeter Brennholz.

Holzpellets

Holzpellets können jeden anderen Brennstoff ersetzen. Und das bei geringem Platzbedarf. 1m3-Raum faßt ca. 650 kg Holzpellets. Zum Vergleich: 2 kg entsprechen ca. 1 l Heizöl. Es gibt viele Gründe, die für den Einsatz von Holzpellets als Brennstoff sprechen. Neben den Vorteilen für die Umwelt bietet der Einsatz auch ökonomische Vorteile. Holzpellets sind ein qualitativ hochwertiger und nachhaltig verfügbarer Brennstoff, der zudem die regionale Wirtschaft stärkt.

Die Brennstoffkosten ergeben sich als Produkt aus Brennstoffpreis und Brennstoffbedarf. Die sonstigen Kosten beinhalten Kaminkehren, Stromverbrauch und Emissionsmessungen. Durch die höhere Verschmutzung fester Brennstoffe stellt sich hier der Nachteil für die Pelletheizung heraus. Die spezifischen Kosten geben die Kosten in Euro pro Wärmeeinheit MWh wieder und sind der Indikator für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Heizsysteme.